Ich beschreibe Ihre Tätigkeit genau und prüfe, ob wirklich alles mitversichert ist, auch Nebentätigkeiten.
Als Selbstständiger haften Sie unbegrenzt, oft auch mit Ihrem Privatvermögen. Ich zeige Ihnen, wovon der Beitrag abhängt und wo die teuren Lücken liegen.
Welche Faktoren Ihren Beitrag bestimmen, wo die teuren Lücken liegen und wie Sie den passenden Schutz für Ihren Betrieb finden.
Kurzantwort: Was eine Betriebs- oder Berufshaftpflicht kostet, hängt vor allem von Ihrer Tätigkeit, Ihrem Umsatz, der Zahl Ihrer Mitarbeiter und der gewählten Deckungssumme ab. Ein fester Preis für alle Betriebe existiert nicht. Viel teurer als jeder Beitrag ist ein Schaden, der nicht versichert ist, weil Sie als Einzelunternehmer dann mit Ihrem Privatvermögen haften.
Ob Handwerksbetrieb, Laden, Büro oder Beratung: Die Frage nach der Betriebshaftpflicht und ihren Kosten stellen mir fast alle Selbstständigen zuerst. Das ist gut so, denn sie ist der wichtigste Schutz für jeden Betrieb. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wovon der Beitrag abhängt und worauf Sie achten sollten, damit Sie im Schadenfall nicht allein dastehen.
Die Haftpflicht schützt Sie vor Forderungen, die Ihren Betrieb und Ihr Privatvermögen ruinieren können. Deshalb empfehle ich jedem Selbstständigen zuerst eine Berufs- oder Betriebshaftpflicht, und erst danach je nach Betrieb weitere Versicherungen.
Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss ihn nach deutschem Recht ersetzen. Und zwar ohne feste Obergrenze. Als Einzelunternehmer oder Freiberufler haften Sie dabei auch mit Ihrem privaten Vermögen, also mit Haus, Ersparnissen und Altersvorsorge.
Ein typisches Beispiel: Ein Malermeister streicht die Wohnung eines Kunden. Ein Mitarbeiter stellt eine Leiter ab, die umfällt und eine Glasvitrine samt wertvollem Inhalt zerstört. Noch harmlos. Schlimmer wird es, wenn ein Besucher über einen Farbeimer stolpert und sich schwer verletzt.
Dann geht es nicht mehr nur um Reparaturkosten. Dazu kommen Behandlungskosten, Verdienstausfall, Schmerzensgeld und im schlimmsten Fall eine lebenslange Rente. Solche Personenschäden erreichen schnell Summen, die kein kleiner Betrieb aus eigener Tasche bezahlen kann.
Die Betriebshaftpflicht hat dabei zwei Aufgaben. Sie zahlt berechtigte Forderungen. Und sie wehrt unberechtigte Forderungen ab, notfalls vor Gericht. Diese zweite Aufgabe wird oft unterschätzt. Sie wirkt wie ein Rechtsschutz für Haftpflichtfälle.
Das hängt davon ab, welche Schäden Ihre Arbeit verursachen kann. Wer mit Händen, Werkzeug und Material arbeitet, braucht vor allem die Betriebshaftpflicht. Wer berät, plant oder rechnet, braucht zusätzlich oder stattdessen eine Berufshaftpflicht.
Die Betriebshaftpflicht deckt Personen- und Sachschäden, die bei Ihrer betrieblichen Tätigkeit entstehen. Typische Kunden sind Handwerker, Händler, Gastronomen, Dienstleister und Produktionsbetriebe.
Die Berufshaftpflicht, auch Vermögensschadenhaftpflicht genannt, deckt finanzielle Schäden durch Fehler bei Beratung oder Planung. Ein typisches Beispiel: Ein Steuerberater versäumt eine Frist, und sein Mandant muss deshalb eine hohe Nachzahlung leisten. Ein anderes Beispiel: Ein Architekt plant eine Treppe falsch, der Umbau kostet viel Geld.
Für viele Kammerberufe ist die Berufshaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben. Rechtsanwälte etwa müssen nach § 51 der Bundesrechtsanwaltsordnung mindestens 250.000 Euro je Versicherungsfall absichern. Ähnliche Pflichten gelten zum Beispiel für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und viele Architekten.
Viele Betriebe brauchen beides. Ein IT-Dienstleister kann beim Kunden einen Monitor herunterwerfen, das ist ein Sachschaden. Er kann aber auch einen Programmierfehler machen, durch den der Kunde tagelang nicht arbeiten kann. Das ist ein Vermögensschaden. Für solche Fälle gibt es kombinierte Verträge.
Erstaunlich viele. Der „Global Protection Gap Report“ des Spezialversicherers Hiscox hat dafür 1.000 Unternehmensinhaber in Deutschland befragen lassen.
Das Ergebnis: 29 Prozent der Befragten haben keine Betriebshaftpflicht, obwohl sie eine bräuchten. Bei der Berufshaftpflicht sind es 27 Prozent. Insgesamt haben laut Studie 70 Prozent der Selbstständigen und kleinen Unternehmen deutliche Versicherungslücken.
Noch aufschlussreicher finde ich eine andere Zahl. Nur 36 Prozent wissen genau, welche Risiken ihre Betriebshaftpflicht abdeckt. Bei der Berufshaftpflicht sind es sogar nur 16 Prozent.
Das deckt sich mit meiner Erfahrung aus über 30 Jahren als Versicherungsmakler. Viele Unternehmer haben einen Vertrag, oft seit vielen Jahren. Aber kaum jemand hat ihn je mit seiner heutigen Tätigkeit abgeglichen. Der Betrieb ist gewachsen, das Angebot hat sich verändert, der Vertrag ist gleich geblieben.
Zum Vergleich: Schon für die private Haftpflicht empfiehlt die Verbraucherzentrale eine Deckungssumme von mindestens 10 Millionen Euro. Ein Betrieb hat mit Kunden, Mitarbeitern und Besuchern meist ein deutlich höheres Risiko als eine Privatperson.
Der Beitrag richtet sich danach, wie hoch das Risiko ist, dass Ihr Betrieb einen Schaden verursacht, und wie teuer dieser werden kann. Sechs Faktoren spielen die größte Rolle.
1. Ihre Tätigkeit und Branche. Ein Dachdecker hat ein anderes Risiko als ein Grafikdesigner. Wer auf Baustellen, in fremden Wohnungen oder mit gefährlichen Stoffen arbeitet, zahlt mehr. Viele übernehmen auch Aufträge, die verschiedene Gewerke betreffen oder üben mehrere Tätigkeiten aus. Deshalb ist die genaue Beschreibung Ihrer Tätigkeit so wichtig.
2. Umsatz oder Lohnsumme. Viele Versicherer berechnen den Beitrag nach Ihrem Jahresumsatz oder der Summe der Löhne. Mehr Aufträge bedeuten mehr Gelegenheiten für einen Schaden.
3. Zahl der Mitarbeiter. Jeder Mitarbeiter kann einen Schaden verursachen, für den Sie als Arbeitgeber haften. Bei kleinen Betrieben ist die Mitarbeiterzahl oft die wichtigste Größe für den Beitrag.
4. Die Deckungssumme. Sie legt fest, bis zu welcher Höhe der Versicherer zahlt. Eine höhere Summe kostet mehr, aber oft weniger, als viele denken.
5. Die Selbstbeteiligung. Wenn Sie kleine Schäden selbst tragen, sinkt der Beitrag. Das kann sinnvoll sein, solange die Selbstbeteiligung zu Ihrer Liquidität passt.
6. Zusatzbausteine und Vorschäden. Je mehr Risiken Sie einschließen, desto höher der Beitrag. Und wer in den letzten Jahren viele Schäden hatte, zahlt in der Regel mehr.
Daneben spielen kleinere Punkte eine Rolle, etwa die Laufzeit, die Zahlweise oder ob Sie mehrere Versicherungen in einem Vertrag bündeln.
Die teuersten Lücken entstehen nicht beim Beitrag, sondern beim Umfang des Schutzes. Ein Vertrag kann günstig wirken und trotzdem genau die Schäden ausschließen, die in Ihrem Betrieb typisch sind.
Tätigkeitsschäden. Schäden an der Sache, an der Sie gerade arbeiten, sind in vielen Grundverträgen ausgeschlossen. Für Handwerker ist das eine der häufigsten Lücken. Der Fliesenleger, der beim Bohren eine Wasserleitung trifft, braucht genau diesen Baustein.
Mietsachschäden. Schäden an gemieteten Räumen, etwa ein Wasserschaden im gemieteten Laden, sind nicht immer mitversichert.
Schlüsselverlust. Wer Schlüssel von Kunden oder Objekten verwaltet, sollte deren Verlust absichern. Ein Schließanlagentausch in einem Mehrfamilienhaus kostet schnell viel Geld.
Umweltschäden. Wer mit Öl, Farben, Lösemitteln oder Heizungsanlagen arbeitet, braucht Schutz für Umweltschäden.
Produkthaftung. Wer Waren herstellt, verändert oder unter eigenem Namen verkauft, haftet für Schäden durch fehlerhafte Produkte.
Zu niedrige Deckungssumme. Diese Lücke ist die gefährlichste. Alte Verträge enthalten oft Summen, die vor 15 oder 20 Jahren ausreichten. Personenschäden sind seitdem deutlich teurer geworden. Alles, was über die Deckungssumme hinausgeht, zahlen Sie selbst.
Das macht einen riesen Unterschied. Ein paar Euro mehr im Jahr für den richtigen Baustein können im Ernstfall Ihren Betrieb retten.
Weil ein Haftpflichtvertrag nur so gut ist wie die Beschreibung Ihrer Tätigkeit. Ein Online-Rechner stellt allgemeine Fragen für die Masse. Ihre Besonderheiten erfasst er selten.
Ein typisches Beispiel: Ein Elektriker gibt im Rechner „Elektroinstallation“ an. Er baut aber auch Photovoltaikanlagen auf Dächern und wartet Ladestationen. Ist das im Vertrag nicht ausdrücklich genannt, kann der Versicherer im Schadenfall die Leistung verweigern.
Kein Versicherer bietet in allen Bereichen die beste Lösung. Ein Tarif, der für einen Friseursalon hervorragend ist, kann für einen Gerüstbauer ungeeignet sein. Testsieger sind gut, aber die wichtigere Frage lautet: für wen?
Deshalb vergleiche ich nicht nur Preise. Ich vergleiche, ob Ihre konkrete Tätigkeit vollständig versichert ist, welche Bausteine Sie brauchen und welche nicht.
Ich gehe gemeinsam mit Ihnen Ihren Betrieb durch, beschreibe Ihre Tätigkeit genau und suche dann am Markt den Vertrag, der wirklich passt. Das ist meine Empfehlung als Versicherungsmakler mit 30 Jahren Erfahrung, und mein Schwerpunkt ist die Sachversicherung für gewerbliche Kunden.
Im ersten Gespräch klären wir, was Sie tun, wo Sie arbeiten, mit wem und mit welchen Geräten. Wir schauen auf Umsatz, Mitarbeiter und geplante Veränderungen. Dabei gehe ich mit Ihnen auch die Fragebögen der Versicherer durch und erkläre jede Option.
Haben Sie schon einen Vertrag, prüfe ich ihn gegen Ihre heutige Tätigkeit. Oft lassen sich dabei Lücken schließen und Bausteine streichen, die Sie nicht mehr brauchen.
Und weil sich Betriebe verändern, bleibt es nicht bei einer einmaligen Prüfung. In meinen Servicepaketen für Gewerbekunden gehört ein regelmäßiges Jahresgespräch dazu. Dort prüfen wir, ob Ihr Schutz noch zu Ihrem Betrieb passt.
Im Schadenfall sind Sie nicht allein. Ich melde den Schaden noch am selben Tag an den Versicherer und rufe bei Bedarf direkt in der Schadenabteilung an. Ich mache es persönlich. Und bei schwierigen Fällen greife ich auf ein Team von Spezialisten bei meinen Partnern zurück. Ich finde bestimmt eine passende Lösung für Sie am Markt.
Für die meisten Betriebe ist die Betriebshaftpflicht keine gesetzliche Pflicht. Auftraggeber verlangen sie aber oft vor Vertragsabschluss, etwa bei öffentlichen Aufträgen oder auf Baustellen. Für viele Kammerberufe wie Rechtsanwälte, Steuerberater und Architekten ist dagegen eine Berufshaftpflicht vorgeschrieben. Ohne Haftpflicht haften Sie im Schadenfall unbegrenzt und als Einzelunternehmer auch mit Ihrem Privatvermögen.
Der Beitrag hängt vor allem von Tätigkeit, Umsatz oder Lohnsumme, Mitarbeiterzahl, Deckungssumme und Selbstbeteiligung ab. Ein Büro ohne Kundenverkehr zahlt deutlich weniger als ein Bauhandwerker. Einen seriösen Beitrag kann ein Makler erst nennen, wenn er Ihre Tätigkeit genau kennt. Wichtiger als der Preis ist, dass genau Ihre Arbeit vollständig mitversichert ist.
Die Deckungssumme sollte so hoch sein, dass auch ein schwerer Personenschaden vollständig bezahlt wird. Schon für private Haftpflichtverträge empfiehlt die Verbraucherzentrale mindestens 10 Millionen Euro. Für Betriebe mit Kundenkontakt, Baustellen oder Produkten sind oft höhere Summen angemessen. Alte Verträge mit niedrigen Summen sollten Sie unbedingt prüfen lassen.
Als Berater brauchen Sie in erster Linie eine Berufs- oder Vermögensschadenhaftpflicht, denn Ihre größten Risiken sind finanzielle Schäden durch fehlerhaften Rat. Haben Sie Kundenbesuche, eigene Räume oder Veranstaltungen, kommt eine Betriebshaftpflicht für Personen- und Sachschäden hinzu. Viele Versicherer bieten beides kombiniert in einem Vertrag an, das ist meist praktisch und übersichtlich.
Am besten einmal im Jahr und immer dann, wenn sich Ihr Betrieb verändert. Typische Anlässe sind neue Leistungen, zusätzliche Mitarbeiter, deutlich höhere Umsätze, neue Räume oder Aufträge im Ausland. Wer Veränderungen nicht meldet, riskiert, dass der Versicherer im Schadenfall nur einen Teil zahlt oder die neue Tätigkeit gar nicht versichert ist.
Zurück zur Ausgangsfrage: Was kostet eine Betriebs- oder Berufshaftpflicht für Ihren kleinen Betrieb? Das hängt von Ihrer Tätigkeit, Ihrem Umsatz, Ihren Mitarbeitern und der Deckungssumme ab. Einen Einheitspreis gibt es nicht.
Viel wichtiger ist eine andere Frage: Ist das, was Sie täglich tun, vollständig versichert? Fast jeder dritte kleine Betrieb hat gar keinen Schutz. Und nur gut ein Drittel der Unternehmer weiß genau, was ihr Vertrag abdeckt.
Sie haben Ihren Betrieb mit viel Arbeit aufgebaut. Lassen Sie ihn nicht an einem einzigen Schaden scheitern. Mit der richtigen Haftpflicht arbeiten Sie ruhiger, weil Sie wissen, dass Sie im Ernstfall geschützt sind.
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, ob Ihre Haftpflicht wirklich zu Ihrem Betrieb passt. Buchen Sie hier Ihren persönlichen Termin: https://calendly.com/pls-pls
Eine gute Haftpflicht kostet einen Beitrag. Keine Haftpflicht kann Sie Ihren Betrieb kosten.
Peter Lukasiewicz ist Versicherungs- und Servicemakler mit eigenem Unternehmen PLS-finanz in Warder bei Nortorf. Der BWV-Versicherungsfachmann und Diplom-Volkswirt arbeitet seit über 30 Jahren in der Versicherungsbranche und ist Spezialist für Sachversicherungen im privaten und gewerblichen Bereich. Als Selbstständiger weiß er aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein verlässlicher Schutz für den eigenen Betrieb ist.
Ich beschreibe Ihre Tätigkeit genau und prüfe, ob wirklich alles mitversichert ist, auch Nebentätigkeiten.
Ich vergleiche am Markt und finde den Vertrag, der zu Ihrem Betrieb passt, mit den Bausteinen, die Sie brauchen.
Im Schadenfall melde ich den Schaden noch am selben Tag und kümmere mich persönlich um die Regulierung.
Ich prüfe Ihre bestehende Betriebs- oder Berufshaftpflicht gegen das, was Sie heute tun, und suche bei Bedarf am Markt den passenden Vertrag. Als Spezialist für gewerbliche Sachversicherungen kenne ich die typischen Lücken. Lassen Sie uns gemeinsam schauen, ob Ihr Betrieb wirklich gut geschützt ist.
