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Versicherungs-Check: Wie viel Beitrag lässt sich sparen?

 

Versicherungen prüfen lassen: Wie viel können Sie sparen?

Wo in alten Verträgen Geld steckt und welche Lücken eine Prüfung aufdeckt. Die ehrliche Antwort eines Ver­sicherungs­maklers mit 30 Jahren Erfahrung.

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Wie viel Beitrag lässt sich sparen, wenn ich meine bestehenden Versicherungen prüfen lasse?

Warum es keine feste Zahl gibt, wo das Geld in alten Verträgen steckt und warum die Prüfung oft mehr Schutz bringt als Ersparnis.

Von Peter Lukasiewicz | Ver­sicherungs­makler und Servicemakler, PLS-finanz

Kurzantwort: Eine feste Sparsumme kann Ihnen niemand seriös versprechen. In meiner Praxis waren es bei einem Kunden rund 200 Euro im Jahr, etwa 30 Prozent seiner Beiträge. Bei anderen bleibt der Beitrag gleich, dafür schließt die Prüfung Lücken, die im Ernstfall viel mehr kosten würden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Wie viel Sie sparen, hängt davon ab, wie alt Ihre Verträge sind und wie sehr sich Ihr Leben seit dem Abschluss verändert hat. Außerdem gibt es immer wieder neue Versicherer, die neue sinnvolle Leistungserweiterungen bieten oder preislich interessant sind.
  • Geld steckt meist in doppelten Verträgen, in Bausteinen, die Sie nicht mehr brauchen, und in Tarifen aus einer anderen Lebensphase.
  • Alte Privathaftpflicht-Verträge haben oft viel zu niedrige Deckungs­summen, der Bund der Versicherten empfiehlt mindestens 5 Millionen Euro.
  • Eine gute Prüfung fragt zuerst, welcher Schutz Ihnen fehlt, und erst danach, wo Sie sparen können.
  • Verbraucherzentralen raten, den Versicherungsschutz alle zwei bis drei Jahre und nach großen Veränderungen im Leben zu prüfen.

Wo steckt in bestehenden Versicherungen das Sparpotenzial?

Das Sparpotenzial steckt fast nie im einzelnen Vertrag, sondern im Zusammenspiel aller Verträge. Erst wenn alles auf einem Tisch liegt, sieht man, was doppelt läuft und was fehlt.

Stellen Sie sich vor, Sie holen heute alle Ihre Versicherungsordner aus dem Schrank. Wie viele Verträge würden Sie finden? Und bei wie vielen wüssten Sie genau, was sie leisten? Die meisten meiner Kunden können diese Frage beim ersten Gespräch nicht beantworten. Das ist ganz normal. Verträge werden in einer bestimmten Lebenslage abgeschlossen und laufen dann einfach weiter.

Genau diese Frage höre ich in meinen Beratungen sehr häufig: „Wo könnte man noch sparen?“ Gleich danach kommt oft: „Habe ich nicht zu viele Versicherungen?“ Beide Fragen sind berechtigt. Und beide lassen sich nur beantworten, wenn man sich Ihre persönliche Situation ansieht.

Ein Beispiel aus meiner Praxis zeigt, wie das aussehen kann. Ein Kunde hatte alle Versicherungen bei einem einzigen Versicherer. Bei der Prüfung fanden wir eine Unfall­ver­si­che­rung, die für seine Situation zu teuer und weniger wichtig war. Gleichzeitig fehlte ihm etwas Wichtiges: In seiner Privathaftpflicht war kein Forderungsausfall enthalten, und eine Absicherung bei Berufs­unfähig­keit hatte er gar nicht.

Am Ende zahlte er für seine bestehenden Verträge rund 200 Euro weniger im Jahr, etwa 30 Prozent. Das Geld floss zum Teil in den Schutz, der ihm vorher fehlte. Er war danach besser abgesichert als vorher. Das macht einen riesen Unterschied.

Warum sind viele Menschen falsch abgesichert, ohne es zu wissen?

Die meisten Menschen sind nicht falsch versichert, weil sie unvorsichtig waren. Ihr Leben hat sich verändert, ihre Verträge nicht.

Denken Sie an die typischen Wendepunkte ab Mitte 50. Die Kinder ziehen aus und haben eigene Verträge. Das Haus ist abbezahlt, vielleicht wurde es renoviert oder es kam eine Photovoltaikanlage aufs Dach. Der Ruhestand rückt näher oder hat schon begonnen. Jede dieser Veränderungen wirkt sich auf Ihren Versicherungsbedarf aus.

Ich kenne das aus vielen Gesprächen. Da läuft eine Familienversicherung weiter, obwohl die Kinder längst eigene Haft­pflichtverträge haben. Da ist eine Wohnung neu eingerichtet, aber die Haus­rat­ver­si­che­rung hat noch die Versicherungssumme von vor 20 Jahren. Da wurde der Keller zum Hobbyraum ausgebaut, und niemand hat es der Wohngebäudeversicherung gemeldet.

Dazu kommt: Versicherungsbedingungen sind für Laien schwer zu lesen. In einer Umfrage für die Verbraucherzentrale NRW gab fast die Hälfte der Befragten an, das Versicherungsangebot verwirrend und schwer verständlich zu finden. Wer seine Verträge nicht versteht, merkt auch nicht, wenn sie nicht mehr passen.

Viele verlassen sich außerdem auf Fragebogen mit Ankreuzfeldern, etwa bei Vergleichsportalen. Das ist bequem, aber Sie sind kein Durchschnittsmensch. Ein Fragebogen erkennt nicht, dass Sie eine wertvolle Uhrensammlung haben oder Ihre Enkel regelmäßig mit Ihrem Auto fahren. Genau solche Details entscheiden im Schadenfall über Ihr Geld.

Aber hier ist, was die meisten übersehen: Die teuerste Versicherung ist nicht die mit dem höchsten Beitrag. Es ist die, die im Ernstfall nicht zahlt.

Was zeigen aktuelle Zahlen über Lücken und Altverträge?

Aktuelle Zahlen zeigen vor allem eines: Viele Haushalte haben Lücken an Stellen, an denen ein Schaden schnell existenzbedrohend wird.

Im Herbst 2025 ließ die Verbraucherzentrale NRW 1.110 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren befragen. Das Ergebnis: 13 Prozent haben keine private Haft­pflichtversicherung. Von den Berufstätigen gaben 67 Prozent an, nicht gegen Berufs­unfähig­keit abgesichert zu sein. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, den eigenen Schutz alle zwei bis drei Jahre und nach größeren Veränderungen im Leben zu prüfen.

Auch wer eine Privathaftpflicht hat, ist nicht automatisch gut geschützt. Der Bund der Versicherten warnt vor alten Verträgen mit zu niedrigen Versicherungssummen. Bei Stichproben fanden die Verbraucherschützer Altverträge, die nur wenige hunderttausend Euro abdecken. Empfohlen werden mindestens 5 Millionen Euro. Ein schwerer Per­sonenschaden kann diese alten Summen schnell übersteigen, und dann haften Sie mit Ihrem eigenen Vermögen.

Bei der Haus­rat­ver­si­che­rung ist die Unterversicherung ein häufiges Thema. Viele Tarife verzichten nur dann auf eine Kürzung im Schadenfall, wenn die Versicherungssumme zur Wohnfläche passt. Bei einem Versicherer liegt dieser Richtwert zum Beispiel bei 650 Euro je Quadratmeter. Wer mit einer alten, zu niedrigen Summe versichert ist, bekommt im Schadenfall unter Umständen nur einen Teil erstattet.

Bei der Wohngebäudeversicherung steigen die Beiträge mit den Baupreisen. Der Anpassungsfaktor, nach dem sich viele Verträge richten, ist von rund 17 im Jahr 2016 auf etwa 27,6 im Jahr 2026 gestiegen. Das ist ein Plus von über 60 Prozent in zehn Jahren. Umso mehr lohnt sich der Blick, ob Bausteine und Selbstbeteiligung noch zu Ihrem Haus passen.

Was bedeutet das für Sie? Sparen und Absichern gehören zusammen. Wer nur auf den Beitrag schaut, spart im Zweifel an der falschen Stelle.

Wie läuft eine Prüfung beim Makler ab?

Eine gute Prüfung beginnt nicht mit Ihren Verträgen, sondern mit Ihnen. Erst wenn ich Ihre Lebenssituation kenne, kann ich beurteilen, ob Ihre Verträge dazu passen.

Ich arbeite dabei nach einem festen Ablauf. Am Anfang steht ein persönliches Gespräch. Wir gehen gemeinsam einen Fragenkatalog durch. Ja, auch mit Ankreuzfragen. Aber ich erkläre Ihnen jede Frage und zeige Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt. Das ist der Unterschied zum Vergleichsportal.

Danach sehe ich mir jeden Vertrag einzeln an. Ich prüfe, was er leistet, was fehlt und was doppelt läuft. Für diese Analyse gibt es sogar eine eigene Norm, die DIN 77230. Sie legt fest, in welcher Reihenfolge Risiken geprüft werden: zuerst das, was Ihre Existenz bedroht, danach alles andere.

Am Ende bekommen Sie von mir einen Vorschlag in verständlicher Sprache. Wo können Sie sparen? Wo sollten Sie nachbessern? Und was kann bleiben, wie es ist? Manchmal lautet meine Empfehlung auch: Ihr Vertrag ist gut, behalten Sie ihn. Das sage ich genauso offen wie alles andere.

Viele Kunden wundern sich, dass ein Makler für so eine Prüfung kein Geld nimmt. Die einfache Betreuung Ihrer Verträge kostet Sie bei mir nichts. Wer möchte, dass ich seinen gesamten Bestand regelmäßig im Blick behalte, auch Verträge, die nicht über mich laufen, kann eines meiner Servicepakete wählen. Dann prüfe ich alle ein bis zwei Jahre automatisch, ob noch alles passt.

Das ist meine Empfehlung als Ver­sicherungs­makler mit 30 Jahren Erfahrung: Lassen Sie Ihre Verträge nicht nur einmal prüfen. Lassen Sie sie mit Ihrem Leben mitwachsen.

Was können Sie sofort selbst tun?

Sie können schon heute viel vorbereiten, damit eine Prüfung schnell und gründlich läuft. Diese fünf Schritte helfen Ihnen dabei:

  1. Alle Verträge sammeln. Legen Sie alle Policen und die letzten Beitragsrechnungen auf einen Stapel, auch die Verträge Ihres Partners.
  2. Doppelte Verträge markieren. Prüfen Sie, ob zwei Verträge dasselbe Risiko abdecken, etwa zwei Privathaftpflichtversicherungen im selben Haushalt.
  3. Die Haft­pflicht-Deckungs­summe notieren. Schauen Sie nach, wie hoch Ihre Privathaftpflicht Per­sonen- und Sachschäden absichert. Liegt sie unter 5 Millionen Euro, sollten Sie handeln.
  4. Veränderungen aufschreiben. Notieren Sie, was sich seit dem Abschluss geändert hat: Umzug, Renovierung, Ruhestand, ausgezogene Kinder, neue Wertsachen.
  5. Einen Termin ver­ein­baren. Bringen Sie den Stapel und Ihre Notizen mit. Den Rest übernehme ich.

Häufige Fragen

Kostet mich die Prüfung meiner Versicherungen etwas?

Die Prüfung im Erstgespräch und die Betreuung der Verträge, die über mich laufen, sind für Sie kostenfrei. Ein Ver­sicherungs­makler erhält seine Vergütung von den Versicherern. Wer möchte, dass auch fremde Verträge regelmäßig geprüft werden, kann ein Servicepaket wählen. Das besprechen wir vorher in Ruhe.

Muss ich alle Verträge wechseln, wenn ich sie prüfen lasse?

Nein. Eine Prüfung ist kein Verkaufsgespräch. Gute Verträge bleiben, wie sie sind. Geändert wird nur, was nicht mehr zu Ihrer Lebenssituation passt oder Lücken hat. Ob und was Sie ändern, entscheiden immer Sie selbst, nachdem ich Ihnen alle Optionen verständlich erklärt habe.

Kann es sein, dass ich nach der Prüfung mehr zahle als vorher?

Ja, das kann passieren, wenn die Prüfung eine echte Lücke findet, etwa eine fehlende Absicherung bei Berufs­unfähig­keit. Oft gleicht die Ersparnis an anderer Stelle den Mehrbeitrag aus. Mein Ziel ist nicht der niedrigste Beitrag, sondern der Schutz, der zu Ihrem Leben passt.

Wie oft sollte ich meine Versicherungen prüfen lassen?

Ich empfehle eine Prüfung mindestens alle zwei Jahre und zusätzlich nach jeder großen Veränderung: Umzug, Renovierung, Ruhestand, Heirat, Trennung oder Auszug der Kinder. Auch Verbraucherzentralen raten zu einer Prüfung alle zwei bis drei Jahre. So bleibt Ihr Schutz aktuell, und Sie zahlen nicht für Dinge, die Sie nicht mehr brauchen.

Welche Unterlagen brauche ich für die Prüfung?

Bringen Sie alle Versicherungsscheine und die letzten Beitragsrechnungen mit. Hilfreich sind auch Nachträge, die nach dem Abschluss gekommen sind. Wenn einzelne Unterlagen fehlen, ist das kein Problem. Mit Ihrer Vollmacht kann ich die Vertragsdaten direkt beim Versicherer anfordern.

Fazit: Lohnt sich die Prüfung für Sie?

Sie wollten wissen, wie viel Beitrag Sie sparen können. Die ehrliche Antwort lautet: Das weiß niemand, bevor er Ihre Verträge gesehen hat. Bei manchen Kunden sind es einige hundert Euro im Jahr. Bei anderen ist es eine Lücke, die im Ernstfall ein ganzes Vermögen gekostet hätte.

Und genau das ist der Punkt. Die Frage ist nicht nur: Was kann ich sparen? Die Frage ist: Bin ich für das abgesichert, was mein Leben heute ausmacht? Ihre Verträge stammen oft aus einer anderen Lebensphase. Sie verdienen einen Schutz, der zu Ihnen passt, wie Sie heute leben.

Ich mache es persönlich. Ich sehe mir jeden Vertrag selbst an, erkläre Ihnen alles in klaren Worten und bleibe auch danach Ihr Ansprechpartner. Ich finde bestimmt eine passende Lösung für Sie am Markt.

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Gutes Geld bleibt nicht da, wo es nicht mehr gebraucht wird. Es gehört dahin, wo es Sie wirklich schützt.


Peter Lukasiewicz ist Diplom-Volkswirt, BWV-Versicherungsfachmann und seit über 30 Jahren in der Versicherungsbranche tätig, davon 20 Jahre mit seiner eigenen Firma PLS-finanz in Warder, Schleswig-Holstein. Als Sachversicherungsspezialist und Servicemakler betreut er Privat- und Gewerbekunden persönlich und langfristig. Er prüft auch die eigenen Verträge regelmäßig, denn mit 64 kennt er die Fragen seiner Kunden aus eigener Erfahrung.


Das sagen meine Kunden:

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Ich lasse mich seit Jahren von Herrn Lukasiewicz beraten und betreuen. Ich fühle mich so gut betreut. Ich kann Herrn Lukasiewicz sehr empfehlen. [ mehr ]

Birgit L. am 28.09.2012

Was Ihnen ein Versicherungs-Check bei mir bringt


Vorteil 1

Sie wissen danach genau, was jeder Ihrer Verträge leistet.

Vorteil 2

Wir finden Risiken, die heute nicht oder zu niedrig abgesichert sind.

Vorteil 3

Doppelte und überflüssige Bausteine fallen weg, wo es sinnvoll ist.


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Bringen Sie Ihre Verträge mit, den Rest übernehme ich. Wir gehen gemeinsam jeden Vertrag durch, ich erkläre Ihnen alles in klaren Worten und Sie erhalten einen Vorschlag, wo Sie sparen und wo Sie nachbessern sollten. Das Erstgespräch ist für Sie kostenfrei und unverbindlich.

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